2024 – Die ersten Restaurierungsarbeiten
2024 haben wir mit den ersten Restaurierungsarbeiten begonnen. Dafür stand uns im Labor von Detlef Diesing eine kleine Sandstrahlkabine zur Verfügung. Im Sommer besuchte uns Thomas in Düsseldorf-Wersten, um sich den Motor anzusehen und zu sehen, wie weit wir mit den Arbeiten inzwischen gekommen waren.
Die kleine Sandstrahlkabine
Mit der kleinen Sandstrahlkabine konnten wir uns zunächst einen besseren Eindruck vom Zustand des Motors verschaffen. Stück für Stück wurden Korrosion und Ablagerungen entfernt. Dabei hofften wir, weitere Details, Nummern und Markierungen freizulegen, die uns mehr über den Motor verraten würden.
Erste Entdeckungen
Beim vorsichtigen Entfernen von Korrosion kamen nach und nach Details zum Vorschein, die vorher kaum zu erkennen waren – darunter auch diese Seriennummer.
Die Reinigungsarbeiten lieferten uns einige wichtige Hinweise:
- Nummern mit dem Präfix „SS“ sind Seriennummern des Herstellers Bristol.
- Auch die Bristol-Hercules-Motoren wurden mit individuellen „SS“-Nummern gekennzeichnet.
- Die Nummer SS31930 passt in den Bereich der Seriennummern, die auf erhaltenen Originalteilen solcher Motoren gefunden wurden.
Vieles spricht deshalb dafür, dass SS31930 die ursprüngliche Bristol-Seriennummer unseres Werstener Motors ist – also des Motors aus dem Flugzeug, das an Heiligabend 1944 abgeschossen wurde und am Brückerbach niederging. Das wiederum passt perfekt zu den Materialien, die von der Allied Forces Heritage Group veröffentlicht wurden .
Beim vorsichtigen Entfernen von Korrosion kamen nach und nach Details zum Vorschein, die vorher kaum zu erkennen waren – darunter auch diese Seriennummer.
Die Reinigungsarbeiten lieferten uns einige wichtige Hinweise:
- Nummern mit dem Präfix „SS“ sind Seriennummern des Herstellers Bristol.
- Auch die Bristol-Hercules-Motoren wurden mit individuellen „SS“-Nummern gekennzeichnet.
- Die Nummer SS31930 passt in den Bereich der Seriennummern, die auf erhaltenen Originalteilen solcher Motoren gefunden wurden.
Vieles spricht deshalb dafür, dass SS31930 die ursprüngliche Bristol-Seriennummer unseres Werstener Motors ist – also des Motors aus dem Flugzeug, das an Heiligabend 1944 abgeschossen wurde und am Brückerbach niederging. Das wiederum passt perfekt zu den Materialien, die von der Allied Forces Heritage Group veröffentlicht wurden .
Arbeiten an den größeren Motorteilen
Bei den größeren Motorteilen stieß unsere kleine Sandstrahlkabine schnell an ihre Grenzen. Die Reinigung hätte damit einfach viel zu lange gedauert. Für diese Bauteile brauchten wir also eine andere Lösung.
Nach vier Stunden Sandstrahlen
Nach vier Stunden Sandstrahlen ließ sich das Bauteil schließlich als Teil des Kompressorgehäuses identifizieren. Die noch vorhandenen Zahnräder und Antriebselemente sind typisch für den hinteren Bereich eines Bristol-Hercules-Motors. Dort saßen der Fliehkraftkompressor und die Antriebe für verschiedene Nebenaggregate.
Auf der rechten Seite ist noch eines der Gehäuse für die Nebenaggregate zu erkennen. In diesem Bereich wurden unter anderem Ölpumpe, Kraftstoffpumpe und Magnetzünder angetrieben.
Auch die Form und der Aufbau des Gussteils passen gut zum hinteren Bereich eines Bristol-Hercules-Motors.
Bei den Arbeiten wurde aber auch klar: Für die Restaurierung des gesamten Motors war unsere kleine Sandstrahlkabine, die sonst nur für kleinere Versuchsaufbauten benutzt wird, einfach zu klein. Für die großen Bauteile mussten wir uns Unterstützung von außen suchen.
Auf der rechten Seite ist noch eines der Gehäuse für die Nebenaggregate zu erkennen. In diesem Bereich wurden unter anderem Ölpumpe, Kraftstoffpumpe und Magnetzünder angetrieben.
Auch die Form und der Aufbau des Gussteils passen gut zum hinteren Bereich eines Bristol-Hercules-Motors.
Bei den Arbeiten wurde aber auch klar: Für die Restaurierung des gesamten Motors war unsere kleine Sandstrahlkabine einfach zu klein. Für die großen Bauteile mussten wir uns Unterstützung von außen suchen.
Thomas’ Besuch in Düsseldorf-Wersten im Juni 2024
Thomas ist der Sohn von Geneviève Monneris. Geneviève wiederum ist die Tochter des geretteten französischen Soldaten André Guédez. Thomas ist also dessen Enkel.
Thomas dokumentiert den Motor.
Nachdem Thomas sich den Motor angesehen hatte, haben wir ihn noch zu unserer französischen Ecke im Restaurant Schiffchen in der Düsseldorfer Altstadt eingeladen.